Samstag, 13. Januar 2018

Tour a la Punta de la Entrada

Heute war so ein schöner Tag, das möchte ich euch nicht vorenthalten!
Wir haben uns heute auf den Weg gemacht, die zwei kleinen Kolonien (von uns höchstkreativ als Kolonie A und Kolonie B betitelt) am Eingang der Insel zu kartieren. Der Wind war zwar nicht ideal, kam aber aus der passenden Richtung, sodass wir hoffen konnten, an den Kolonien halbwegs im Windschatten zu sein. Gemeinsam mit Valentin, dem Stationschef, und Victor, einem der Köche, und ausgestattet mit Schneeschuhen und Stöcken stiefelten wir los:
Unterwegs begleitete uns herrlichstes Wetter und endlich etwas Leben auf unserem sehr anstrengendem, aber auch echt schönen Weg.






Vor allem die steilen Anstiege brachten die Lungen zum Glühen, aber wie das Anstiege so an sich haben, wurden wir dafür auch mit traumhaften Aussichten belohnt.


Schließlich erreichten wir die Kolonien.


Der Wind war leider immernoch nicht ideal, trotzdem gelang uns eine erfolgreiche Befliegung von "Kolonie A". Bei dem Versuch, "Kolonie B" zu befliegen, machte die Drohne direkt beim Starten eine Bruchlandung, was wir als ein Zeichen interpretierten, es doch lieber nicht mit dem Wind aufzunehmen und es dabei zu belassen. Trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis machten wir uns auf den Rückweg.
Auf dem Weg nach unten machten wir noch eine spannende Entdeckung: eine weitere Mini-Kolonie mitten in scheinbar unerreichbaren Felsen. Wir nannten sie nach ihrer bescheidenen Entdeckerin "Punta Marie". Es ist wirklich immer wieder beeindruckend, welche Kletterkünste die Zügelpinguine entwickeln.

Am Strand angekommen, gönnten wir uns endlich unsere verdiente Mittagspause mit superleckerem Omelette-Sandwich.

Wir spazierten noch zwei Buchten weiter, dann kommt unser Taxi-Zodiak und fährt uns zurück zur Station.



Ach und eh ichs vergesse...ein antarktischer Schutzengel hat uns auch noch begleitet ;-)


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